Lieb´dich doch mal selbst!

Wenn es um die Liebe geht sind wir ja häufig sehr spendabel und beweisen ein großes Herz.
Wir lieben unsere/n Partner/Partnerin, wir lieben unsere Kinder, unsere Arbeit, unsere Wohnung. Wir lieben diese neue Leggings, den Duft von Kaffee am Morgen, Sonnenaufgänge, und die Stille von schneebedeckten Wiesen. Wir lieben Weihnachten… und manche sogar ihr Auto…
Und obwohl uns dieses Lieben scheinbar ganz leicht fällt, schaffen wir es, wenn es um uns selbst geht, viel zu selten.
Da stellen sich unsichtbare Fettpölsterchen in den Weg. Da lassen uns kleine Lachfältchen traurig aussehen. Da erinnert uns die Stupsnase an Pinocchio. Da reicht eine 40-Stunden-Arbeitswoche nicht aus, um uns selbst anerkennend auf die Schulter zu klopfen, sondern erhöhen den Einsatz und hängen so oft wie möglich Überstunden an. Alles was wir machen ist nie genug und sowieso nicht der Rede wert.
Da frag´ich mich: Wann sind wir denn so streng zu uns geworden? Und wieso überhaupt?
Wäre das Leben nicht wesentlich entspannter, wenn wir uns mit einem Lächeln begegnen, statt mit einem skeptischen Blick? Wäre es nicht an der Zeit, dass Tempo rauszunehmen, und sich aufs Wesentliche zu besinnen? Wäre es nicht schön, sich selbst zu lieben? So wie wir sind. Wertvoll und einzigartig. Aus Sternenstaub gemacht. Reich beschenkt. Vielleicht mit Ecken und Kanten. Aber schlichtweg wundervoll.
Also:
Zwack doch mal ein bisschen Liebe für dich ab. Du hast es mehr als verdient!

One thought on “Lieb´dich doch mal selbst!

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